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2009-08-19

3. Mehr Profil für Karlsruhe

Auch der Innere Zirkel sollte durchgängig erkennbar sein; von der Uni bis zur Orangerie.
Durch die Aufreihung von Orangerie, Badische Kunsthalle, Badischer Kunstverein, Galerie im Antiquariat, den Galerien im L-Bank-Gebäude und dem Schmuck-Atelier ist eine Karlsruher Kunstmeile entstanden. Durch eine weitere Erschließung der Erdgeschosse am Inneren Zirkel könnte diese Kunstmeile durch neu anzusiedelnde Ateliers, Galerien und anderer kunstaffiner Betriebe noch gefördert werden.
Als weiterer Schritt müsste eine Umbenennung der Hans-Thoma-Straße in Zirkel erfolgen. Sie ist die logische Verlängerung und Komplettierung dieser Kunstmeile.
Ändert man zumindest die postalische Adresse des Museums am Markt zu einer Zirkel-Adresse ist formal die Karlsruher Kunstmeile geboren.
Auch die am Zirkel beginnende Waldstraße beherbergt bereits jetzt eine ganze Reihe kunstaffiner Adressen.

Im Zusammenhang mit der >Art Karlsruhe , der >UND, dem >ZKM, dem Museum für Neue Künste, der städtischen Galerie, der HfG, der Kunstakademie, >Kunsthandwerkermarkt und den zahlreichen gewerblichen Galerien, könnte sich Karlsruhe als ein bedeutender Kunststandort etablieren. Der Innere Zirkel würde dem Ganzen ein marketingfähiges Gesicht geben.

4. Mehr Leben für Karlsruhe

Die Stadt sollte die Erdgeschosse am Schlossplatz mit Nutzern besetzen, die den Schlossplatz besser bespielen. Die Eröffnung des Multikulti war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und hat eindrucksvoll erkennen lassen, wie sehr dieser riesige Schlossplatz dadurch an Qualität gewonnen hat. Der Schlossplatz ist eine Hauptschauseite der Stadt und sollte möglichst nie trostlos wirken.

5. Mehr Erlebniswert für Karlsruhe

Karlsruhe sollte möglichst auf verschiedene Arten erlebbar sein. Passagen, wie die Grünschneise von der Zoobrücke durch die Südstadt und Südoststadt, sollten erweitert und als Oasen in der Großstadt vermarktet werden. Es wertet die angrenzenden Grundstücke auf und verleiht den Quartieren Atmosphäre und Grünraum. Zudem dient es der Frischluftzufuhr und verbessert das Mikroklima. Desweiteren erlaubt es den Karlsruhern ihre Stadt im Grünen zu durchwandern und bietet gerade Kindern und Älteren Menschen ein leicht zugängliches Erholungsgebiet.


Für die Alb gilt dies im besonderen Maße. Auch kann die Alb Karlsruhe subjektiv näher an den Rhein bringen. Die Alb sollte vom Knielinger See am Rhein bis nach Ettlingen durchgängig zu Fuß und Rad erfahrbar sein und damit Karlsruhe auf perfekte Weise mit den Ausflugszielen Rhein und Ettlingen/ Schwarzwald verbinden. Dieser grün-blaue Korridor sollte um angrenzende Grundstücke erweitert werden, damit er parkartiger wirkt und keine reine Transitstrecke bleibt.

2009-08-06

6. Mehr Brücken für Karlsruhe

Der Aha-Graben um den Schlossgarten wird kaum wahrgenommen. Dies ist zwar das ursprüngliche Anliegen eines Ha-Has oder Aha-Grabens, doch böte er die Chance den Schlosspark erlebnisreicher zu machen. Bis jetzt verfügt der Schlosspark über keine einzige Brücke, obwohl eine Brücke ein sehr romantisches und spannendes Element ist und eigentlich in keinem Park fehlen darf. Auch für die Schlossbahn wäre es ein wichtiger zusätzlicher Reiz, würde sie in ihrem Streckenverlauf über Brücken fahren. Der Aha-Graben sollte deshalb soweit wie möglich um den Park geführt werden und nur über Brücken überwunden werden können.